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Ein "bildhaftes" Orchesterwerk: Jan Müller- Wielands „Triptychon“ in Sondershausen

Anlässlich des Tages der deutschen Einheit und zum 150jährigen Bestehen der Thüringischen Residenz hat Jan Müller-Wieland für die Max Bruch-Philharmonie Thüringen das neue Orchesterwerk „Triptychon“ geschrieben. Als allegorische Inspiration schwebte ihm dabei ein klangliches, dreiteiliges Altarbild vor, das sich in der Satzfolge Largamente-Burlando, burascoso und Adagio vacillando widerspiegelt. Wie Variationen beziehen sich die drei Stücke aufeinander. Ihr Grundmaterial besteht aus einer gospelartigen Floskel, die Müller-Wieland bereits in seinem Klavierstück „Engelsgeduld“ aus seinem Zyklus „Eidola“ verwendet hat (UA am 25.04.04, Kölner Musiktriennale) sowie aus einer chromatisch absteigenden Linie (Passus duriusculus), die der Komponist in zahlreichen Werken Bachs wiederfindet.

Die Uraufführung von „Triptychon“ für großes Orchester findet am 2. Oktober 2004 in Sondershausen statt. Hiroaki Masuda leitet die Max-Bruch-Philharmonie Sondershausen.