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Sikorskis "Song-Playing" im Online-Magazin „Die Tonkunst“

In der aktuellen Ausgabe des Online-Magazins „Die Tonkunst“ (Ausgabe 9, 1. September 2004) bespricht Helmut Jäger die Sikorski-Neuerscheinung „Song-Playing. Patterns for Piano. Pop, Latin & Funk” von Volker Dunisch (Ed. 1631):

„(...) In der Einführung erklärt Volker Dunisch, wie man mit einem Leadsheet umgeht. Das ist die Notation eines Liedes mit Gesangsnoten, Text und Akkordsymbolen. Das erste Lied „Should auld acquaintance“ ist gut gewählt; die Erläuterungen sind gut und ohne viel Fachchinesisch formuliert. Schon hier entwirft der Autor drei kurze einprägsame Begleitmuster („Patterns“) und motiviert damit zum Weiterspielen. Hier zeigt sich aber auch, dass der Leser des Buches das Spielen und das Verändern von Akkorden und Akkordfolgen können oder neu erlernen muss. Folgerichtig schiebt Volker Dunisch das Kapitel „Akkorde“ ein. Von Seite 11-28 geht es nun um den Teil der klassischen Harmonielehre, der sich mit Dreiklängen, Vierklängen, ihren Varianten und Verbindungen befasst. Diese Übungen ausgiebig zu trainieren, zahlt sich beim weiteren Studieren des Buches unbedingt aus. Auf Seite 29 beginnt der Hauptteil. In 13 Kapiteln lernt der Leser die einfachsten Begleitmuster, geordnet nach Taktarten und Musikstilen wie Polka, Reggae, Latin, Shuffle und Blues. Alle Liedbeispiele sind gut ausgewählt; es gibt Hinweise für Anfänger und für den mittleren Schwierigkeitsgrad. Fortgeschrittenere Klavierspieler, die auch schon einmal eine Liedbegleitung improvisiert haben, werden dennoch Beispiele genug finden, um von den vorgestellten Übungen zu profitieren. Für sie dürften aber die nun folgenden Seiten noch interessanter sein, in denen es um Details der Ausarbeitung wie Charakter, Ausgewogenheit, Zusammenspiel und ähnliches geht. Das Buch endet mit nützlichen Tabellen: Intervalle und Tonleitern. Der Autor gibt auf seiner Homepage weitere Informationen: www.volkerdunisch.de. Alle im Buch vorgestellten Beispiele sind in Kurzform auf einer beigefügten CD zu hören; das ist unerlässlich, um bei Selbststudium das eigene Spiel mit der professionellen Vorgabe zu vergleichen (...).“

[Helmut Jäger]