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Michail Pletnevs Arrangement von Prokofjews „Cinderella-Suite“ in der Bestenliste der deutschen Schallplattenkritik

In der Bestenliste der deutschen Schallplattenkritik (veröffentlicht in der FAZ vom 13.11.2004) ist Sergej Prokofjews „Cinderella-Suite“ in einem Arrangement von Michail Pletnev mit einem Eintrag geehrt worden. Im Magazin KlassikAkzente war über das außergewöhnliche, bei der Deutschen Grammophon erschienene Album (DG 474817) zu lesen:

„Prokofievs Diktum im Hinterkopf, er würde viel zu selten in seinen lyrischen Qualitäten wahrgenommen, näherte sich der russische Pianist dem Werk seines Landsmanns mit gestalterischer Behutsamkeit. Die Transkription der Orchestervorlage verzichtet auf vordergründige Virtuosität und legt vielmehr Wert auf sein subtiles Ineinandergreifen der Stimmen, auf die Entwicklung musikalischer Charakteristika, die die Märchenstimmung der Vorlage nachvollziehen. Gemeinsam mit Martha Argerich hat sich Pletnev dann im August 2003 im Theater des Schweizer Städtchens Vevey vor die Mikrophone gewagt und die ‚Cinderella-Suite’ zusammen mit den ‚Cinq pièces enfantises pour piano à quatre mains - Ma Mère l'Oye’ aufgenommen. Es ist betörend anzuhören, mit welcher Finesse die Ausnahmemusiker sich an die Ausgestaltung der Werke machen. Denn beiden spürt an man, dass sie noch ganz anderes können, doch die ungeheure musikalische und technische Kompetenz ganz in den Dienst des subtilen Ausdrucks stellen. So ist das ‚Cinderella’-Duo nicht nur ein Beispiel für sympathetische Nachempfindung einer kompositorischen Absicht, sondern vor allem ein inspiriertes Miteinander zweier Künstler, die bescheiden und musikbesessen die Wirkung des Ganzen im Auge haben. Und das ist die eigentliche Meisterschaft.“