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Fünf Minuten bis zur Ewigkeit: Peter Ruzickas „Memorial“

In der Berliner Morgenpost erschien anlässlich einer Aufführung von Peter Ruzickas Orchesterwerk „Memorial“ folgender Beitrag (18.10.2004):

„Fünf Minuten bis zur Ewigkeit. Länger braucht Peter Ruzicka nicht für seinen musikalischen Nachruf auf den toten Freund Giuseppe Sinopoli, der ein klagender Nachschrei ist. Ruzicka dirigierte das ergreifende Meisterwerk im Rahmen seines Konzerts mit dem Rundfunk Sinfonie Orchester Berlin in der Philharmonie. Trauer im Urzustand. Ein Abschied in tiefem, doch immer aufrührerischem Leid. (…) das Stück atmet Schwärze. Es zieht seine bittere Bahn, hochkonzentriert, dann wieder wie von der kleinen Trommel gehetzt (…) Auf engstem Raum ist Ruzicka ein erschütterndes Stück gelungen, dem es gelang, das Publikum in seinen Bann zu schlagen. Auch so kann Neue Musik sein.“ (Gtl.)