Zur Frankfurter Musikmesse 2005: Die neue Bearbeitungsreihe von Sikorski
Wer möchte nicht auf seinem Instrument oder mit seinem Ensemble Werke einstudieren, die es bisher nicht in seiner Besetzung gegeben hat? Die neue Bearbeitungsreihe der Sikorski Musikverlage füllt diese Lücke. Folgende Klassiker der Musikliteratur sind bereits erschienen:
Johannes Brahms / Cord Garben:
Konzert für Violoncello und Orchester
(nach dem Doppelkonzert a-moll)
Ed. 1725
Ziel von Cord Garbens Bearbeitung war, die wichtigsten thematischen Segmente der beiden Solostimmen (wieder) in einem gewichtigen, eigenständigen Solopart zusammenzuführen. Alexander Ivashkin und die Hamburger Symphoniker unter Leitung von Andrey Boreyko haben es 2004 zur Uraufführung gebracht.
Sergej Prokofjew / Michail Pletnev:
Suite aus "Cinderella" für zwei Klaviere
Ed. 2394
Die Transkription verzichtet auf vordergründige Virtuosität und legt Wert auf subtiles Ineinandergreifen der Stimmen, auf die Entwicklung musikalischer Charakteristika, die die Märchenstimmung der Vorlage nachvollziehen. Die CD-Einspielung des Bearbeiters Michail Pletnev wurde 2005 mit einem Grammy ausgezeichnet.
Sergej Prokofjew / Joachim Linckelmann:
Suite aus "Romeo und Julia" für Holzbläserquintett
Ed. 2396 Prokofjew: Romeo und Julia
Die Musik zu „Romeo und Julia“ von Sergej Prokofjew zählt heute zu den am häufigsten produzierten Ballettmusiken weltweit. Die Holzbläserbearbeitung stammt von einem der bekanntesten Arrangeure in diesem Genre, der schon eine Vielzahl von Werken veröffentlicht hat.
Alfred Schnittke / Sergej Dreznin:
Polka für Streichquartett
Ed. 2395
Ein Gelegenheitswerk Schnittkes voller Esprit und Witz, das durch Gidon Kremers Einspielung weltweit bekannt geworden ist, hier bearbeitet für Streichquartett.
Dmitri Schostakowitsch / Lera Auerbach / Dmitri Zyganov:
24 Präludien op. 34 für Violine und Klavier
Ed. 2392
Mit Präludien-Zyklen im doppelten Dutzend hat sich Schostakowitsch nicht nur einmal auseinandergesetzt. Die hier von der jungen russisch-amerikanischen Komponistin Lera Auerbach und Dmitri Zyganov bearbeiteten 24 Präludien op. 34 stammen aus seiner Frühzeit.
Dmitri Schostakowitsch / Daniil Schafran:
Sonate op. 147 für Violoncello und Klavier
Ed. 2222B
Das berühmte letzte Werk des Komponisten, kurz vor seinem Tod entstanden, hat ein dunkles Timbre. Grund genug für den russischen Cellisten Daniil Schafran, das Werk noch ein Register herabzusetzen.
