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Eine Oper, sozusagen zum Klassiker geboren „Das Opernschiff“ von Lange und Heidenreich

Die Uraufführung der Oper „Das Opernschiff“ von Marius Felix Lange und Elke Heidenreich in der Kinderoper Yakult-Halle Köln am 26. April 2005 hat ungeteilt Begeisterung hervorgerufen. Olaf Weiden schreibt in der Kölner Rundschau (27.04.2005):

„Violetta lebt und darf Alfredo heiraten. Ein neuer Schluss für Verdis ‚Traviata’, spontan geändert, weil das Publikum mit Fischen warf. Es war nämlich nichts anderes zur Hand, am Südpol. Wenn die Pinguine nicht in die Oper gehen, dann kommt die Oper zu ihnen. Sie sind im Frack allzeit gerüstet. ‚Das Opernschiff oder am Südpol denkt man, ist es heiß’ erlebte jetzt in Kölns Kinderoper in der Yakult-Halle seinen Stapellauf.

Die Zeugen dieser Uraufführung waren, ob klein oder groß, restlos begeistert. Das Stück von Elke Heidenreich, das sie selbst als Libretto eingerichtet hat, wurde von Marius Felix Lange, dem Preisträger des 1. Internationalen Kompositionswettbewerbs Köln, kongenial vertont und vom Kinderoper-Routinier Christian Schuller gewohnt liebevoll in Szene gesetzt. Ein Werk, sozusagen als Klassiker geboren.

Drei wunderschöne Bilder dienen als Spielfläche, natürlich mit Eis und glitzernden Geigenflageoletts, aber auch mit einer herrlich barocken Opernbühne auf der Yakult-Halle und Verdis Musik, modern persifliert. Die Pinguine sitzen gut gepolstert, weinen und lachen und – weil das Opernschiff ja aus Köln kommt – schunkeln sogar. Die Musik Langes serviert den Sängern kurze Arien und viele Ensembles, es bleibt immer melodiös, aber der Komponist umschifft geschickt triviale Songmuster. (...)“