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Hervorragend gearbeitet: Johannes Harneits Bläserquintett op. 9 in einer Clarino-Besprechung

In der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift „clarino“ findet sich in der Rubrik „clarino-print“ folgende Besprechung der neuen Druckausgabe von Sikorski Ed. 8503 (Johannes Harneit: Bläserquintett op. 9):

„Der 1963 in Hamburg geborene Johannes Harneit studierte Komposition und Dirigieren und macht seit Jahren in beiden Metiers Karriere. So ist er nach einer Reihe dirigentischer Stationen seit 2001/02 Musikdirektor am Niedersächsischen Staatstheater in Hannover. Er erhielt nach dem Gewinn eines Kompositionswettbewerbes zahlreiche Aufträge von renommierten Institutionen in Deutschland und in der Schweiz. Besonders Beachtung fanden unter anderem sein Violinkonzert und seine Kammeroper „idiot“. Sein Bläserquintett op. 9 ist ein Kompositionsauftrag der Basler Gesellschaft für Kammermusik und gekennzeichnet von einer durchaus radikal modernen Tonsprache. Es wurde 1998 komponiert, 2001 nochmals revidiert und besteht aus den fünf Sätzen Adagio, Intermezzo primo, Sphinxes, Intermezzo secondo und Presto. Das Werk erfordert professionelle Musiker mit einer guten Fundierung in Aufführungspraxis neuer Musik und stellt höchste Anforderungen in Bezug auf Rhythmik, dynamische Spannweite, klangliche Schattierungen und die Tonumfänge der Instrumentalisten. Die Notenausgabe der Edition Sikorski ist hervorragend gearbeitet.“