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Räuber an der Hamburgischen Staatsoper - effektvolle Opernfassung einer Walser-Romanvorlage

Die letzte Uraufführung der Hamburgischen Staatsoper in dieser Spielzeit und gleichzeitig die letzte Produktion der Ära ihres scheidenden Intendanten Louwrens Langevoort und seines Generalmusikdirektors Ingo Metzmacher wird am 24. Juni 2005 die Neuproduktion „Räuber“ in der Opera stabile sein. Die ins Musiktheater übertragene Dreiecksgeschichte beruht auf Robert Walsers letztem Roman „Der Räuber“. Es geht hierbei um die „menage à trois“’ zwischen einem fiktiven Räuber, der Kellnerin Edith und dem jugendlichen Vamp Wanda, in deren Kräfteverhältnis der Mann ganz offenbar das schwächste Glied zu sein scheint. Torsten Beyer hat Walsers Romanvorlage in ein konzentriertes Opernlibretto verwandelt, für die Inszenierung zeichnet Hans-Jörg Kapp verantwortlich.

Der Komponist Johannes Harneit wird am Klavier sitzend selbst die Männerrolle übernehmen. Ulrike Bartusch singt und spielt die „Sängerin“ und Wobine Bosch verkörpert die Wanda.