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Förderpreis Deutschlandfunk 2005 geht an Lera Auerbach

Der diesjährige „Förderpreis Deutschlandfunk“ wird zum ersten Mal an einen „Composer in residence“ ausgelobt. Die Auszeichnung, die im Rahmen der Musikfest-Gala am Freitag, 23. September 2005, in der Oberen Rathaushalle durch den Deutschlandradio-Intendanten Ernst Elitz verliehen wird, geht an die russisch-amerikanische Komponistin, Pianistin und Schriftstellerin Lera Auerbach. „Lera Auerbach ist eine musikalische Kosmopolitin“, heißt es in der Begründung der Jury, „die sich geprägt durch die russische Kultur und Musik gleichwohl frei von allen Schulen offen und kreativ mit den musikalischen Stilen vergangener Epochen auseinandersetzt, um damit in einer eigenen Sprache etwas über unsere Zeit auszudrücken.“

Der dem Musikfest-Preis angegliederte „Förderpreis Deutschlandfunk“ wird seit 1998 jährlich gemeinsam vom Deutschlandfunk (Köln) und dem Musikfest Bremen an hochbegabte Nachwuchskünstler – Interpreten, Dirigenten, Komponisten – vergeben. Der Sachpreis umfasst die Aufzeichnung des Auftragswerkes, die Möglichkeit von Studioproduktionen weiterer Kompositionen der Künstlerin beim preisstiftenden Sender sowie ein Konzertengagement im nächsten Musikfest Bremen.