Komponistensuche

Suche nach Nachnamen

Detailsuche

Repertoiresuche

Katalogsuche

Es gibt noch mehr als die Elbphilharmonie in Hamburg: Belaieff-Konzert mit Sofia Gubaidulina und Viktor Suslin

Der Neubau der Elbphilharmonie im Hamburger Hafen ist beschlossene Sache. Im Herbst 2009 soll der gewagte Neubau in der Hamburger HafenCity stehen und bespielt werden können. Hamburg hat ein Zeichen gesetzt für engagierte Kulturarbeit.

Während sich derzeit alle Augen auf das 186 Millionen teure Projekt richten, geht das kulturelle Leben der Hansestadt natürlich auch im Kleinen weiter. Mit viel Kraft und wenig finanziellem Aufwand hat sich die neue Konzertreihe der Belaieff-Stiftung im „Musikseminar Hamburg“ etabliert. Die Reihe besteht seit Dezember 2003, zu Gast waren schon Solisten wie David Geringas Alexej Ljubimov, Julius Berger, Mark Lubotsky und Oleh Krysa. Für das Jahr 2006 ist u.a. ein Konzert unter Beisein der russischen Komponistin Galina Ustwolskaja (19. Mai 2006) geplant.

Zeitgenössische Musik und Klassik in atemberaubenden Kombinationen stehen am 30. Oktober 2005 (19.30 Uhr) wieder einmal auf dem Programm der beliebten Konzertreihe im Musikseminar Hamburg (Max-Brauer-Allee 24).

Neben Werken für Kontrabass und Bajan von Johann Sebastian Bach und Georg Friedrich Händel erklingt zeitgenössische Musik von Viktor Suslin und Sofia Gubaidulina. Alexander Suslin, der Sohn des bei Hamburg lebenden Komponisten Viktor Suslin, ist ein renommierter Kontrabassist. Er wird begleitet von dem Bajan-Spieler Waldemar Gudi. Zu hören sind unter anderem die „Sieben Präludien“ für Kontrabass solo aus den „Zehn Präludien“ für Violoncello solo von Sofia Gubaidulina sowie das Bajan-Werk „In croce“ (ursprünglich für Orgel und Violoncello) in Bearbeitungen der Komponistin und die „Morgendämmerungsmusik“ für Kontrabass solo von Viktor Suslin, die seinem Sohn gewidmet ist.