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Rolf Zuckowski erhält den „Bobby 2005“ – ein Interview in der Hamburger Morgenpost

In den Augen der Kinder altert er nie. Was der Kinderliedermacher in den mehr als dreißig Jahren seiner musikalischen Laufbahn geschafft und geschaffen hat, ist wahrhaft gigantisch. Seine Lieder werden in Kindergärten und Schulen gesungen, aber auch daheim im Kinderzimmer und in der Musikschule. Viele Kinder kennen seine Texte und Melodien auswendig, und es ist ganz bestimmt nicht übertrieben, manche seiner Songs als moderne Volkslieder zu bezeichnen. Rolfs Konzerte sind Events der Extraklasse. Kleine Säle oder Hallen genügen da schon nicht mehr, denn die Kinder und ihre Eltern kommen in Strömen und fiebern danach, ihrem großen Star die Liedwünsche entgegenzurufen, die Rolf prompt und unter tosendem Applaus erfüllt. Nun wurde der 59jährige mit dem Medienpreis „Bobby“ für seine Verdienste um die Akzeptanz behinderter Menschen ausgezeichnet.

Der Journalist Christoph Forsthoff sprach für die Tageszeitung Hamburger Morgenpost mit Zuckowski. Dort war unter anderem zu lesen:

MOPO: Ist der „Bobby 2005“ für Sie ein besonderer Preis?

Zuckowski: Ja, denn er wird von einem Kreis vergeben, der eigentlich mehr im Verborgenen lebt. Behinderte Menschen leben oft in Einrichtungen, die von der Öffentlichkeit wenig wahrgenommen werden – und auch die Konzerte finden eher im kleinen Kreise statt.

MOPO: Gibt es ein Erfolgsrezept für Kinderlieder?

Zuckowski: Es gibt ein paar Elemente, die Kinderlieder dauerhaft machen: Dass Lieder wie „Backe, backe Kuchen“ nicht verschwinden, liegt daran, dass die Melodie- und

Rhythmusstruktur eine untrennbare Einheit bilden, die jedes Kind sofort wahrnimmt

und singen kann.

MOPO: Wie gewinnt man Kinder für die Musik?

Zuckowski: Wenn Eltern ihre Kinder für Musik begeistern wollen, müssen sie erst einmal selber singen – das ist das Allerwichtigste! Wie schön sie singen, spielt keine Rolle, aber die Freude zu singen: Das ist der beste Ansatz.

(...)

(MOPO vom 28.11.2005 / SEITE 10)