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„Wir sind Daheim“ von Moritz Eggert – Kammeropern-Premiere an der Semperoper Dresden

Die Dresdner Semperoper wartet am 24. November 2005 mit einer aufsehenerregenden Neuinszenierung der Kammeroper „Wir sind Daheim“ von Moritz Eggert auf.

Der Komponist ironisiert und hinterfragt in dem Stück die Doppelbödigkeit des Heimischen und des Sichzuhause-Fühlens. „Es hat mich gereizt, den Wunsch nach scheinbarer Sicherheit, diese Sehnsucht nach dem ‚Daheimsein’ auf bösartige und komische Weise musikalisch zu behandeln. Ich bediente mich dabei der etabliertesten und vielleicht auch bürgerlichsten Kunstgattung überhaupt: der Oper.“ Als Protagonisten treten zwei Männer und eine Frau auf, die ein typisches Dreiecksverhältnis repräsentieren. „Auch in der Musik geht es um ironischen Umgang mit Dagewesenem“, ergänzt Eggert. „Die Sprache der Sänger ist die des traditionellen Operngesanges, die Sprache der Musiker (6 Instrumentalisten) ist eher die der modernen Rock- oder Popmusik, was für mich als Komponisten eine reizvolle Herausforderung darstellte.“

24.11.2005

Semperoper Dresden

Premiere: Moritz Eggert, Kammeroper „Wir sind daheim“