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Franz Liszts „Lyon“ in einer Fassung für Orchester

Partitur: SIK 1727

Der Bearbeiter Frank Heckel berichtet:

Franz Liszt komponierte LYON für Solo-Klavier ca. 1834 unter dem Eindruck der Aufstände der Lyoner Seidenweber als Bestandteil seines „Album d’un voyageur“. Bei der späteren Umarbeitung des Zyklus zum ersten Teil der „Années de pèlerinage“ wurde LYON durch „La chapelle de Guillaume Tell“ ersetzt und geriet in Vergessenheit.

Ich habe versucht, LYON exakt im Stil einer Lisztschen sinfonischen Dichtung zu orchestrieren und dabei ausschließlich die orchestralen Möglichkeiten der damaligen Zeit zu verwenden, so wird beispielsweise die 5. Saite der Kontrabässe nicht benutzt. Um den charakteristischen Liszt-Orchesterklang zu erzeugen, habe ich einiges Material hinzukomponiert und die sehr „pianistischen“ Passagen so modifiziert, wie man es ähnlich in Werken findet, die Liszt sowohl für Klavier als auch für Orchester komponiert hat.