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„Ates“ oder Feuer für Seattle – Frangis Ali-Sades neues Kammermusikwerk

Mit großem Erfolg ist in Seattle am 18. Februar das Quintett „Ates“ für Flöte, Klarinette, Violine, Violoncello und Schlagzeug von der aserbaidschanischen Komponistin Frangis Ali-Sade zur Uraufführung gelangt. Es spielten die Seattle Chamber Players.

Die Bezeichnung „Ates“ bedeutet Feuer, das bildhaft im Verlauf des Stücks immer weiter und stärker auflodert. Formal bestehe das Stück, so die Komponistin, aus Variationen über rhythmische Figuren. Die Trommeln imitierten den Klang von der Gosha-nagara, einer kleinen Doppeltrommel aus Aserbaidschan, die sowohl mit den Handflächen als auch mit den Fingern gespielt wird. Mit jeder Variation steigert sich die Dynamik (p, mp, mf, f) und es werden jedes Mal höhere Register erreicht.