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Preis „Neues Hören“ an Peter Ruzicka verliehen

Die Bayerische Akademie der Schönen Künste verleiht am Donnerstag, 11. Mai 2006, erstmalig den mit € 10.000,-- dotierten Preis „Neues Hören“ für gelingende Vermittlung zeitgenössischer Musik an Peter Ruzicka. Diese Auszeichnung wird von der Stiftung „Neue Musik im Dialog“, Köln, finanziert und soll künftig alle zwei Jahre im Rahmen der Münchener Biennale von der Akademie vergeben werden.

Der Komponist, Dirigent und Musikmanager Peter Ruzicka erhält diese Auszeichnung für seinen langjährigen und unermüdlichen Einsatz um die Vermittlung und Verbreitung zeitgenössischer Musik. Er wirkte u.a. als Intendant des Radio-Symphonie-Orchesters Berlin (1979 bis 1987) und der Hamburgischen Staatsoper (1988 bis 1997). 1996 übernahm er in der Nachfolge Hans Werner Henzes die künstlerische Leitung der Münchener Biennale und 2001 der Salzburger Festspiele. Als Ideengeber und Initiator sowie in eigenem interpretatorischen Einsatz hat er wesentliche Impulse gegeben und Maßstäbe gesetzt – vor allem aber auch junge Komponisten gefördert.

Die Preisverleihung findet im Anschluss an das Sonderkonzert der „musica viva“ und der Münchener Biennale zum 80. Geburtstag von Hans Werner Henze unter der Leitung von Peter Ruzicka (Herkulessaal der Residenz) in den Räumen der Akademie statt. Lydia Hartl, die Kulturreferentin der Landeshauptstadt München, hält die Laudatio. Peter Ruzickas Gesänge nach Fragmenten von Nietzsche werden erstmals in der Gesamtfassung aufgeführt. Die Interpreten sind Thomas Bauer, Bariton, und Siegfried Mauser, Klavier.