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Peter Ruzickas Hommage an Schumann in Berlin: „Annäherung und Stille“

Zu den Konzerten am 16./17./18. Juni 2006 im Berliner Konzerthaus, wo unter der Leitung von Steven Sloane Peter Ruzickas Werk „Annäherung und Stille“ zur Aufführung gelangt ist, schreibt der „Tagesspiegel“:

„Dass Verständnis erst aus einer Beziehung zwischen Nähe und Distanz entsteht, gilt auch für das Gebiet der Ästhetik. So reflektiert Peter Ruzicka mit seinen 1981 komponierten Schumann-Fragmenten 'Annäherung und Stille' eine Grundkonstante des Umgangs mit Musik zwischen scheinbarer Nähe und unüberwindlicher Distanz. Auf recht plakative Weise, aber dramaturgisch höchst wirkungsvoll tastet seine Komposition für Klavier und Streicher die Grenze zwischen Werk und Nicht-Werk, zwischen Eigenem und Fremdem ab, setzt Identifikation durch den körperhaften Puls und eine Stille, die den Hörer auf sich selbst zurückwirft – dagegen dann die schockhafte Präsenz poetischer Klavierexaltationen." (Tagesspiegel, 18.6.06, Martin Wilkening)