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Awet Terterjans „Das Beben“ in München

Die gefeierte Münchner Produktion der tragischen Oper „Das Beben“ von Awet Terterjan wird am Münchner Gärtnerplatztheater zum wiederholten Mal wieder aufgenommen. Die aktuellen Aufführungstermine sind täglich vom 14. bis 17. Juli.

„Wenn die Erde bebt“, schrieb die Fachzeitschrift „Opernwelt“ zur Uraufführung des Werkes 2003 in München, „dann blendet grelles Licht die Zuschauer in den Rängen, schwillt die Musik bis zum fünffachen Forte an, bevor ein plötzlicher Moment der Stille einsetzt und danach die Klage des Volks vor einem immer mehr anschwellenden Regenguss vom Tonband über dem Ostinato der Pauken sich Bahn bricht. (...) Awet Terterjan lässt die Musik oft minimalistisch in sich und über dem Klangkontinuum der tonal zentrierten, in der Lage weit gespannten Streicher kreisen, komponiert etwa ein zigfach wiederkehrendes chromatisches Motiv für die Hörner, bis der Chor in Terz- und Tritonusgängen schier explodiert ...“

Die Oper des armenischen Komponisten Awet Terterjan beruht auf der Novelle „Das Erdbeben in Chili“ von Heinrich von Kleist. Thema ist die Zerstörung der Stadt Santiago de Chile im Jahre 1647, vor deren Hintergrund sich eine dramatische und tragisch endende Liebesgeschichte entspinnt. Die Inszenierung des Werkes am Gärtnerplatztheater stammt von Claus Guth, die musikalische Leitung hat Ekkehard Klemm.