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Moritz Eggerts „Neue Dichter Lieben“ ein Riesenerfolg in Hagen

Am 24. September war Moritz Eggert als Pianist und Begleiter des Baritons Peter Schöne im „Opus“ Hagen zu Gast. Die „Westfalenpost“ berichtet in ihrer Ausgabe vom 26.9.2006:

„In stimmungsvollem Ambiente fand sich am Sonntagabend im Opus ein leider nur überschaubares Publikum zu einem eindrucksvollen Liederabend ein. Der Titel: ‚Neue Dichter Lieben’, vorgetragen von Peter Schöne, Bariton am Theater Hagen, und dem Komponisten Moritz Eggert. Eggert, Liedbegleiter des Abends und Verfasser von ‚Neue Dichter Lieben’, betonte die Bedeutung der zeitgenössischen Liebeslyrik. Dabei schlug er den Bogen zu einer anderen Veranstaltung, die zwei Abende zuvor im Opus stattgefunden hatte und in enger Verbindung zu diesem Liederabend stand. Am Freitagabend hatten Peter Schöne und Eggert den Liederabend "Dichterliebe" gestaltet, bei dem Robert Schumanns gleichnamiges Werk (op. 46) mit Gedichten von Heine zu Gehör kam.

Die sonntägliche Veranstaltung knüpfte thematisch daran an: Eggert und Schöne vereinten diesmal zeitgenössische Liebeslyrik auf verschiedene Art mit dem "neuen Lied". Vom Ironischen zum Absurden, vom Heiteren bis zum Ernsten reichte die Bandbreite der Emotionen, die ihren Angelpunkt nichtsdestotrotz in der Liebe hatten, sei es zu einer Person, einem Objekt oder einer Landschaft.

Gleich zu Beginn wurde dem Publikum unter dem Titel "Du bist mein Herz" einnehmende Lautmalerei zuteil. Mal stand der Wechsel zwischen sonorem Klang und spitzen Expressionen im Vordergrund, mal lag die Emphase auf der Textverständlichkeit. In diesem Rahmen wurde auch der Innenraum des Flügels auf eindrucksvolle Weise miteinbezogen. So machte sich Eggert per Hand über die Saiten her oder wusste die skurrilsten Tonfarben zu erzielen. (...)

Von der balladenartigen tragischen über die fordernde bis hin zur melancholischen Liebe schloss der Zyklus mit dem sowohl kraftvollen als auch sensiblen ‚Rondeau Allemagne’, das die existenzielle Liebe, die über Grenzen treibt, als lyrischen Kern hatte.“ (Westfalenpost, 26.9.06)