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Porträt des georgischen Komponisten Gija Kantscheli in Augsburg am 16. November 2006

Unter dem Titel „... WIE DURCH DIE WÄNDE VON KATHEDRALEN“ veranstalten die Hochschule für Musik Nürnberg-Augsburg und das Akademische Forum des Bistums Augsburg am 16. November (19.00-21.00 Uhr) eine Begegnung mit dem georgischen Komponisten Gija Kantscheli. In der Ankündigung schreiben die Macher:

„Es kann einem Komponisten eigentlich nichts besseres passieren, als dass seine Werke beim Publikum ankommen; dass – um es kommerziell auszudrücken – eine Nachfrage nach ihnen besteht. In besonderer Weise schaffen dies die Werke von Gija Kantscheli: man will sie hören, immer und immer wieder ...

Gija Kantscheli, 1935 in Georgien geboren, führt in eine musikalische Welt, die seine Heimatkultur widerspiegelt und dabei von tief von Religiosität erfüllt ist. Das Ziel seiner Kompositionen ist die Menschlichkeit in der Musik: „Indem ich mir all das, was um mich herum geschieht, sehr zu Herzen nehme, versuche ich, in meiner Musik einen Seelenzustand auszudrücken, den ich fühle.“ Und so zeichnet sich in seinen Werken immer wieder ein ‚roter Faden’ ab, der bald von weitem „wie durch die Wände von Kathedralen“ zu uns dringt, bald ganz dicht an uns herankommt und eine volle, reich entfaltete Vielstimmigkeit erreicht.“

Das Programm im einzelnen:

"time ... and again" für Violine und Klavier (1996)

"Nach dem Weinen" für Violoncello solo (1994)

"Mit einem Lächeln für Slawa" für Violoncello und Klavier (1997)

"In l’istesso tempo" für Klavierquartett(1997)

"Rag-Gidon-Time" für Violine und Klavier (1995)

"Statt eines Tangos" für Klavier solo (1998)

"Nachtgebete" aus dem Zyklus ‚Leben ohne Weihnacht’ für Streichquartett und Tonband (1992)