Komponistensuche

Suche nach Nachnamen

Detailsuche

Repertoiresuche

Katalogsuche

Sensationelle Veröffentlichung eines Schostakowitsch-Faksimiles: der Tahiti-Trott

Anlässlich des 60. Geburtstags des Musikologen Hermann Danuser und natürlich auch wegen des 100. Geburtstags von Dmitri Schostakowitsch haben die Sikorski Musikverlage und die Paul Sacher Stiftung eine großartig edierte und bibliophil aufbereitete Faksimile-Ausgabe eines wahren Schostakowitsch-Hits erarbeitet, die wir nun vorlegen können. Felix Meyer schreibt im Vorwort zu dieser exklusiven Edition:

„Seit seiner Veröffentlichung im Jahr 1984 erfreut sich Dmitri Schostakowitschs Tahiti-Trott, eine Orchesterbearbeitung des Vincent-Youmans-Songs Tea for Two, großer Beliebtheit; die ebenso weitverbreitete wie publikumswirksame, wenn auch nur bedingt glaubwürdige Anekdote, Schostakowitsch habe sie als Folge einer Wette mit dem Dirigenten Nikolaj Malko in der Rekordzeit von fünfundvierzig Minuten niedergeschrieben, mag diesen Erfolg noch befördert haben. Zu Lebeeiten Schostakowitschs jedoch war dem Tahiti-Trott (...) ein eher obskures Dasein beschieden: Nachdem die Transkription 1928-29 einige Male mit Erfolg gespielt worden war, wurde sie im Zuge der Hetzkampagnen gegen die westliche Unterhaltungsmusik bald zum Politikum, worauf sich Schostakowitsch von ihr distanzierte. In der Sowjetunion kursierte danach lediglich eine Kopistenabschrift des Orchestermaterials, die nach dem Zweiten Weltkrieg zu gelegentlichen Aufführungen herangezogen wurde. Die Primärquellen hingegen – das Partiturautograph und ein Stimmensatz – befanden sich jahrzehntelang in der Privatsammlung Malkos, der 1929 in den Westen emigriert war. Erst Ende der 1970er Jahre gelangte der Stimmensatz in die Hände des Dirigenten Gennadi Roshdestwensky, der daraus die Partitur des Tahiti-Trott rekonstruierte.“

zur Ausgabe:

Dmitri Schostakowitsch:

Tahiti-Trott (Tea for Two von Vincent Youmans) op. 16

Faksimile des Partiturautographs

Festgabe zum 60. Geburtstag von Hermann Danuser. – hrsg. von der Paul Sacher Stiftung

SIK 2402