Alban Gebhardt mit Cello-Sonaten von Schostakowitsch und Schnittke
Der junge Berliner Cello-Virtuose Alban Gebhardt hat Schostakowitschs berühmte Cello-Sonate d-Moll op. 40 und die Acht Stücke für Cello und Klavier sowie Schnittkes Madrigal in memoriam Oleg Kagan, die 1. Violoncellosonate und „Klingende Buchstaben“ beim Label Hyperion eingespielt.
Eleonore Brüning schreibt in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, dass Alban Gebhardt und sein Klavierbegleiter Steven Osborne mit Kontrastbetonungen nicht übertreiben würde. Ihre Lesart bleibe differenziert, stets näher an der Klangrede des Notentextes als an musikalischen Einflüsterungen. „Aus einem totlustigen Drehwurm hat Dmitri Schostakowitsch das Scherzo seiner Sonate für Violoncello und Klavier d-Moll op. 40 geschnitzt. Das Stakkato im Klavier erinnert an das Knochenklappern eines Xylophons. (...) Einleuchtend klar gestaltet das Duo auch die 1978 für Natalia Gutman komponierte Cellosonate von Alfred Schnittke, mit der tristen Zwölftonfolge zu Beginn und der drohend sich zum Sturmwind türmenden Presto-Motorik inmitten.“
Dmitri Schostakowitsch: Cello-Sonate d-Moll op. 40, Acht Stücke für Cello und Klavier / Alfred Schnittke: Madrigal in memoriam Oleg Kagan, 1. Violoncellosonate und „Klingende Buchstaben“
Hyperion CDA 675334 (Codaex)
