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Wenchen Qin's "Five Songs on the Horizon" werden auf Neuseeland uraufgeführt

Wenchen Qin ist der jüngste unter den aus China stammenden Komponisten der Sikorski Musikverlage. Am 16. Februar 2007 nun kommt es im Rahmen des Asia-Pacific Festival im neuseeländischen Wellington zur Erstaufführung zweier Sätze eines Werkes von Qin. Unter der Leitung von Li Xincao spielt das New Zealand Symphony Orchestra die ersten beiden Stücke aus Wenchen Qins „Five Songs on the Horizon“ für Violoncello, Akkordeon und Streicher.

Geboren im Oktober 1966 in Erdos in der Inneren Mongolei wurde Wenchen Qin bereits im Alter von neun Jahren in chinesischer Volksmusik unterrichtet. Von 1987 an studierte er am Shanghaier Konservatorium in den Kompositionsklassen von Xu Shuya und Zhu Jianer. Nach Abschluss des Studiums 1992 unterrichtete er am Zentralen Musikkonservatorium in Peking. 1998 ermöglichte ihm ein Stipendium des DAAD einen Studienaufenthalt bei Nicolaus A. Huber, in dessen Folge er drei Jahre später ein Diplom mit Auszeichnung an der Folkwang Hochschule Essen erhielt. Im September 2001 kehrte er nach China zurück und unterrichtet seitdem wieder am Zentralen Musikkonservatorium in Peking.

In den letzten Jahren hat Wenchen Qin im Auftrag zahlreicher Musikinstitutionen komponiert. Er arbeitet mit exzellenten Ensembles wie dem Ensemble Recherche, L’Ensemble Itinéraire, Ensemble Europa Antidogma, Tokyo City Symphony Orchestra und dem Ensemble of Line zusammen. Wiederholt wurden seine Werke auch im Ausland aufgeführt. Veranstalter waren der NDR, der WDR (Forum junger Komponisten), der BR, Radio France sowie Festivals wie die Biennale Neue Musik in Hannover, das Holland Festival, und das Chinese-Japanese Music Festival.

Am 14. März kommt es in Berlin außerdem zur Uraufführung von Wenchen Qins überarbeiteter Komposition „Jin Ji“ durch das Deutsche Symphonie Orchester Berlin unter der Leitung von Toshino Hosokawa.