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Neues Werk "Obhut“ von Jan Müller-Wieland kommt in Leipzig

„Obhut“ hat Jan Müller-Wieland sein neues Stück für Bassklarinette und Orgel betitelt, das Volker Hemken (Bassklarinette) und Michael Schönheit (Orgel) am 28. April 2007 in Leipzig zur Uraufführung bringen werden. Eine auf- und abwärtsstrebende chromatische Tonleiter bilde die Leitmotivik bzw. quasi eine Passcagliaform für dieses Konzertstück, erklärt der Komponist. „Sie entwickelte sich aus meinen letzten Stücken und der Auseinandersetzung u.a. mit Bachs Verständnis des Passus duriusculus im Crucifixus der H-moll-Messe, Bachs Ricercata in der Orchestrierung von Weberns und den Choralvorspielen von Brahms. Ein weiches, inniges, zartes Orgelregister soll das Klangbild grundieren. Darin bildet die Bassklarinette eine gesonderte, freigeistige Orgelpfeife, welche sich absetzt vom Klangbild und sich damit wieder vermischt, wie etwas zwar Abtrünniges, aber auch Nachkommendes.“

Nur wenige Tage später kommt am 12. Mai 2007 eine neue, vom NDR in Auftrag gegebene Komposition für Sopran und Ensemble von Müller-Wieland mit dem Titel „Im Krieg“ im Rahmen der Konzertreihe „das neue werk“ im Rolf-Liebermann-Studio des NDR zur Uraufführung. Die Ausführenden sind Claudia Barainsky und das Scharoun Ensemble.