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Wenchen Qins Orchesterkomposition „Jin Ji“ wird in Berlin uraufgeführt

Am 14. März kommt es in Berlin zur Uraufführung von Wenchen Qins überarbeiteter Komposition „Jin Ji“ durch das Deutsche Symphonie Orchester Berlin unter der Leitung von Toshio Hosokawa.

Qin ist der jüngste unter den aus China stammenden Komponisten unseres Hauses. Geboren im Oktober 1966 in Erdos in der Inneren Mongolei wurde Wenchen Qin bereits im Alter von neun Jahren in chinesischer Volksmusik unterrichtet. Von 1987 an studierte er am Shanghaier Konservatorium in den Kompositionsklassen von Xu Shuya und Zhu Jianer. Nach Abschluss des Studiums 1992 unterrichtete er am Zentralen Musikkonservatorium in Peking. 1998 ermöglichte ihm ein Stipendium des DAAD einen Studienaufenthalt bei Nicolaus A. Huber, in dessen Folge er drei Jahre später ein Diplom mit Auszeichnung an der Folkwang Hochschule Essen erhielt. Im September 2001 kehrte er nach China zurück und unterrichtet seitdem wieder am Zentralen Musikkonservatorium in Peking.

In den letzten Jahren hat Wenchen Qin im Auftrag zahlreicher Musikinstitutionen komponiert. Er arbeitet mit exzellenten Ensembles wie dem Ensemble Recherche, L’Ensemble Itinéraire, Ensemble Europa Antidogma, Tokyo City Symphony Orchestra und dem Ensemble of Line zusammen. Wiederholt wurden seine Werke auch im Ausland aufgeführt. Veranstalter waren der NDR, der WDR (Forum junger Komponisten), der BR, Radio France sowie Festivals wie die Biennale Neue Musik in Hannover, das Holland Festival, und das Chinese-Japanese Music Festival.