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Sofia Gubaidulinas frühe Klaviersonate

Mit der Klaviersonate aus dem Jahr 1965 und den Fünf Etüden für Harfe, Kontrabass und Schlagzeug machte Sofia Gubaidulina als junge Komponistin erstmals nachhaltig auf sich aufmerksam. Das dreisätzige Frühwerk der russischen Komponistin pendelt zwischen sphärischen Klangfarben und explosiv-energischen Passagen. Stark scheint die Komponistin hierbei vom Jazz und teilweise auch vom Impressionismus beeinflusst. In der Sendereihe Neue Musik auf NDR Kultur wird die Klaviersonate am 25. April (ca. 21.40 Uhr) in einer Aufnahme aus den 90er von der japanischen Pianistin Tomoko Mukaiyama zur Ausstrahlung kommen. Noch heute gilt Mukaiyamas Einspielung von Klavierwerken der Komponistinnen Sofia Gubaidulina, Adriana Hölszky, Vanessa Lann, Galina Ustwolskaja und Meredith Monk als Referenzaufnahme.

Die Solistin schloss 1988 ihr Studium an der Musashino-Musikhochschule in Tokyo ab und ließ sich in den Vereinigten Staaten sowie dem Sweelinck Konservatorium Amsterdam weiter ausbilden. 1991 gewann sie den ersten Preis im Internationalen Gaudeamus Wettbewerb. Seitdem spielt sie in Europa, Asien und Amerika als Solistin und Mitglied verschiedener Ensembles. Thema der NDR-Sendung am 25. April sind unter anderem Interpreten zeitgenössischer Musik aus Japan.