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Volker Schlöndorffs ausgezeichneter Film „Der neunte Tag“ mit Musik von Alfred Schnittke zu Ostern auf ARTE

Die vom Oscar-Preisträger Volker Schlöndorff verfilmte dramatische Geschichte des Luxemburger Abbé Henri Kremer während der Nazi-Zeit kommt am Karfreitag (6. April um 20.42 Uhr) auf ARTE zur Ausstrahlung. Als Soundtrack für diesen bewegenden Film hat Schlöndorff ausschließlich Musik von Alfred Schnittke verwendet, unter anderem längere Ausschnitte aus dem ersten Violoncellokonzert und dem ersten Concerto grosso. Das schwedische, für Schnittkes Musik besonders engagierte Label BIS hat den Soundtrack in einer Sonderedition auf CD veröffentlicht.

Für seinen Film erhielt Schlöndorff den Bernhard-Wicki-Filmpreis. Er erzählt die Geschichte des Luxemburger Priesters Henri Kremer. Der Geistliche darf neun Tage lang das KZ Dachau verlassen. In dieser Zeit kämpft er mit seinem Gewissen, ob er mit den Nazis kooperieren oder nach Dachau zurückkehren soll. In der Hauptrolle ist Ulrich Matthes zu sehen.

“Der neunte Tag“ basiert auf den Aufzeichnungen eines authentischen KZ-Ausbruchs. Mit diesem optisch wie akustisch bedrängend inszenierten Drama thematisiert der Film eine oft übersehene Dimension des Nazi-Genozids.