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Jan Müller-Wielands neues Ensemblewerk „Im Krieg“ wird beim NDR in Hamburg uraufgeführt

Das bevorstehende Konzert der Veranstaltungsreihe „das neue werk“ am 12. Mai 2007 im Rolf-Liebermann-Studio des NDR steht unter einem besonderen Motto. Vier zeitgenössische Komponisten aus Hamburg und Berlin erhielten den Auftrag, sich im Rahmen einer Vokalkomposition mit dem Thema „Urbanität in der zeitgenössischen Literatur“ auseinander zu setzen. Jan Müller-Wieland wählte hierfür ein Gedicht seiner Ehefrau, der Dichterin Birgit Müller-Wieland, aus. Nach einer Voraufführung in der Berliner Akademie der Künste am Vortag bringt die Sopranistin Claudia Barainsky das Werk mit dem Titel „Im Krieg - Hochhauslied“ für Sopran, Schlagzeug, Klavier, Trompete, Horn und zwei Violinen mit dem aus Mitgliedern der Berliner Philharmoniker zusammengesetzten Scharoun Ensemble unter Leitung von Marcus Creed beim NDR zur Uraufführung.

In ihrem Text zeichnet die Dichterin ein Bild widerstreitender Empfindungen und Eindrücke vor dem Hintergrund realer, auf eine fiktive Person einwirkender Geräusche. Das Thema korrespondiert mit Müller-Wielands gerade im Entstehen befindlichem Liederzyklus nach Gedichten des jungen Schweizer Lyrikers Raphael Urweider („Liebe im Krieg. Krieg in der Liebe – ununterscheidbar“).

Neben Jan Müller-Wieland, der bei diesem Konzert persönlich in sein neues Stück einführen wird, sind Lieder der Komponisten Babette Koblenz, Philipp Maintz, Enno Poppe und Jörn Arnecke zu erleben. Außerdem singt Claudia Barainsky das Lied „Il pleut“ der finnischen Komponistin Kaija Saariaho.