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Das Arditti Quartett setzt Akzent zum Abschluss der Octogonale 2007 mit Ruzickas Streichquartett Nr. 5 „Sturz“

Zum Abschluss der im Hamburger Bucerius KunstForum und umliegenden Spielstätten stattfindenden Octogonale 2007 traten die beiden Weltklasse-Ensembles Arditti String Quartet und das Hilliard Ensemble auf und verbanden Werke der Gegenwart mit mittelalterlichen Kompositionen. Dabei kam am 23. September auch Peter Ruzickas fünftes Streichquartett mit dem Untertitel „Sturz“ zur Aufführung. Marcus Stäbler schreibt dazu im Hamburger Abendblatt (25.09.2007):

„Ein spannendes Gipfeltreffen instrumentaler und vokaler Kammermusik aus ganz unterschiedlichen Zeitzonen - das einige überraschende Berührungspunkte offenbarte: Wenn die Interpreten in Ruzickas fünftem Streichquartett ‚Sturz’ nach nervös gewispertem Beginn und erregt aufzitternden Gesten schließlich auf dem Steg streichen, erinnert der Klang an das gleichmäßige Atmen der menschlichen Stimme. Umgekehrt scheinen die Motetten von Guillaume de Machaut mit ihren abgehackten Rhythmen und komplexen Schichtungen bereits im 14. Jahrhundert weit in die Zukunft zu weisen: So modern kann eine vermeintlich alte Musik sein.“