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“Haqqoni” und “Metaphor”: Zwei Uraufführungswerke von Benjamin Yusupov in New York

Am 10. Oktober 2007 findet im JCC (Jewish Community Center) Manhattan ein Portraitkonzert für den russisch-israelitischen Komponisten Benjamin Yusupov mit dem Ensemble Continuum statt. Hierbei kommt die Komposition „Haqqoni“ (Crossroads Nr. 4) für Klarinette, Violine, Violoncello, Klavier und Tonband zur Uraufführung. Das Stück verbindet alte orientalische Gesänge mit den Live-Klängen eines westlichen Instrumentalensembles. Der Komponist schildert sein neues Stück folgendermaßen:

“‚Haqqoni’ erweitert meinen ‚Crossroads’-Zyklus und stellt eine Verschmelzung verschiedener Kulturen, musikalischer Verfahren und Entwicklungen dar. Haqqoni (aus dem Arabischen: haqq, ‚absolute Wahrheit’, bedeutet ‚das Absolute’ oder ‚Gott’; und aus dem Hebräischen: hoqq, ‚Gesetz’) ist eine vokale Gattung der bucharischen Musik. Haqqoni sind typisch für Buchara und werden sowohl von bucharischen Juden als auch von Moslems gesungen. Im Gegensatz zum überwiegenden Teil der bucharischen Musik hat ein Haqqoni kein festes Metrum und wird a cappella gesungen, indem die Couplets antiphonisch von zwei, gelegentlich auch von drei Sängern aufgeführt werden. Die Sänger legen ihre Hände an beiden Seiten ihres Mundes an oder verwenden eine Tafel, die in einem schrägen Winkel an den Mund gehalten oder leicht bewegt wird, um ihre Stimme zu regulieren und in eine bestimmte Richtung zu lenken.“

Im Portraitkonzert werden von Benjamin Yusupov darüber hinaus die Werke „Metaphor“ für Solo-Harfe (ebenfalls als Uraufführung), Sonate für Violoncello und Klavier, das Klaviertrio und das Streichquartett„Et ma Sheratziti“ gespielt. Das Konzert wird am 13. Oktober in Queens wiederholt.

10.10.2007

New York

„Haqqoni“. Crossroads Nr. 4

für Klarinette, Violine, Violoncello, Klavier and Tonband

"Metaphor" für Harfe solo

Ensemble Continuum