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Ein Bild wird Musik: Moritz Eggerts „Number Nine VI – A bigger splash“ in Bochum

Moritz Eggert ist in der Saison 2007/2008 „artist in residence“ bei den Bochumer Symphonikern. In diesem Zusammenhang kam am 16. Dezember 2007 seine Komposition „Goldberg spielt“ für Klavier und Kammerorchester unter der Leitung des Komponisten, der auch den Solo-Part spielte, zur Aufführung.

Am 7. und 8. Februar 2008 interpretierte Nabil Shehata als Solist unter der Leitung von André de Ridder das Konzert für Kontrabass und Orchester „Primus“.

Am 24., 25. und 27. April 2008 nun kommt es zur Uraufführung einer Konzertversion der Komposition „Number Nine VI: A bigger splash“ für Altsaxophon, Jazz-Bass und Orchester.

Danach wird am 2., 4., 17. und 18. Mai 2008 im Bochumer Prinz-Regent-Theater das „Behr-Khyrsh-Projekt“ aufgeführt, ein außergewöhnliches Experiment zum Verhältnis von Bild zu Ton und deren gemeinsamer Wirkung auf den Menschen.

Hintergrund der Komposition „Number Nine VI: A bigger splash“ ist ein Werk der bildenden Kunst. David Hockney malte sein Bild “A Bigger splash” im Sommer 1967. Eggert hält es für eines der besten Hockney-Werke überhaupt. Mit seinem neuen Orchesterstück, das den „splash, zu Deutsch: den Spritzer“, in Szene setzt, will er aber keine Programmmusik par excellence schaffen. Musik sei niemals „gefrorene Zeit“, sagt er, sie sei genau das Gegenteil von Hockneys bildender Kunst. Es läge ihm ganz fern, das Visuelle eins zu eins in Musik übertragen zu wollen.

24.04.2008

Bochum

UA Moritz Eggert

„Number Nine VI: A bigger splash“

(Konzertversion)

(Bochumer Symphoniker, Ltg.: Steven Sloane)