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Andrey Boreyko über Alfred Schnittkes 9. Sinfonie

Am 15. Juni 2008 brachten die Hamburger Symphoniker im Rahmen der Feierlichkeiten zum hundertjährigen Bestehen der Hamburger Laeiszhalle die 9. Sinfonie von Alfred Schnittke zur Hamburger Erstaufführung.

Der scheidende Chefdirigent Andrey Boreyko, der sich mit diesem Konzert von den Hamburger Symphonikern verabschiedete, sprach in der Tagezeitung „Hamburger Abendblatt“ über Schnittkes „Neunte“. Hier einige seiner Äußerungen:

„Sie (die Skizzen zur 9. Sinfonien) strahlen eine fantastische, unerklärbare Energie aus.“

(...)

„Ich war sehr fasziniert, dass wieder die Zahl Neun so eine fatale Rolle für einen Komponisten spielt.“

(...)

„Musik von Schnittke interessiert mich immer, und ich habe in meinem Leben schon mehrere seiner Werke dirigiert.“

(...)

„In Hamburg, der Stadt, in der der Komponist seine letzten Jahre verbracht hat, habe ich bei meinem ersten Konzert als Chefdirigent der Hamburger Symphoniker seine Kantate ‚Seid nüchtern und wachet’ (‚Faust-Kantate’) präsentiert. Das Ende meiner Tätigkeit als Chefdirigent der Symphoniker möchte ich auch mit Musik von Schnittke, Brahms und Bach begehen.“