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Schweizer Erstaufführung von Benjamin Yusupovs Violakonzert in Luzern

Mit seinen bisherigen Konzertkompositionen verbindet der russisch-israelische Komponist Benjamin Yusupov seine größten Erfolge. Entstanden sind Konzerte für Flöte, Viola, Violoncello und ein Klavierkonzert, bei dessen Uraufführung auch er selbst als Solist in Erscheinung getreten war. Fast könnte man die einzelnen Werke als Teile eines Zyklus bezeichnen, weisen sie in ihrer kompositorischen Struktur und dem Verhältnis zwischen Soloinstrument und Orchester doch Ähnlichkeiten auf. Drei dieser Konzerte sind herausragenden Instrumentalisten gewidmet: dem Flötisten Matthias Ziegler, dem Geiger und Bratschisten Maxim Vengerov und das jüngste Stück dieser Werkfolge dem Cellisten Misha Maisky. Die Widmungsträger und ihre von Yusupov genau studierte Spieltechnik beeinflussten zuweilen auch den Charakter der Kompositionen. Maxim Vengerov, Misha Maisky und andere, mit denen er zusammengearbeitet habe, seien erstklassige Meister, erklärte Yusupov einmal. „Eine solche Zusammenarbeit zwischen Komponist und Solist kann einen wichtigen Beitrag leisten und stellt auch für den Komponisten eine Herausforderung dar. Denn was wäre etwa Alfred Schnittke ohne Gidon Kremer und Gennady Rozhdestvensky oder Gija Kantscheli ohne Dschansug Kachidse?“

Viele dieser Konzerte sind längst von anderen Solisten in ihr Repertoire übernommen worden. So das Violakonzert, das der Bratschist David Aaron Carpenter mit dem Luzerner Sinfonieorchester am 11./12. Juni 2008 in Luzern zur Schweizer Erstaufführung bringen wird. Weitere Werke von Yusupov im Rahmen dieses Konzertes sind: „Postludium“ und „Go Tango“.

11./12.06.2008

Tango Viola

Benjamin Yusupov:

Konzert für Viola und Orchester (Schweizerische Erstaufführung)

Postludium (Schweizerische Erstaufführung)

Go Tango (Schweizerische Erstaufführung)

Sergej Rachmaninow

Sinfonische Tänze op. 45

Zur Einführung schreibt das Luzerner Sinfonieorchester:

„Metal-Rock, elektrische Gitarre, klassisch-barocke Musikformen, orientalischeKlänge, Bandoneon und Tango-Rhythmen verbindet BenjaminYusupov in seinem Violakonzert zu einer gemeinsamen, ganzheitlichenSprache. Doch damit noch nicht genug: Nicht nur spielen wird David Aaron Carpenter auf seiner Viola, und das übrigens oft in äusserst hohen Lagen,sondern zum Abschluss auch noch einen feurigen Tango hinlegen, zusammenmit einer äusserst charmanten Partnerin Mariana Fresno.“