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Moritz Eggert: Missa zum Weihetag von St. Michael München

Im Auftrag der Ernst von Siemens Musikstiftung hat Moritz Eggert eine Messe zum Weihetag von St. Michael für sechs Vokalsolisten, Chor, Orgel und Orchester komponiert, die mit dem Vokalensemble Singer Pur und dem Chor und Orchester an St. Michael unter der Leitung von Frank Höndgen am 6. Juli in der Kirche St. Michael München (Maxburgstr. 1) zur Uraufführung gelangt.

Zum Thema Sakralmusik hat Moritz Eggert, der ja die Form des Oratoriums auch schon einmal für das „weltliche“ Thema Fußball in seinem Werk „Die Tiefe des Raumes“ genutzt hat, einmal gesagt:

„Für mich war immer sehr beeindruckend, wie sehr die Kirche gerade in Hochphasen ihrer musikalischen Förderung ein offener Ort war, der Teil des jeweiligen Lebens, Teil der jeweiligen Umgebung. Wir schließen heute viel zu sehr das Leben aus, indem wir das erstarrte Ritual bevorzugen, Demut wird mit Zaghaftigkeit verwechselt, deswegen ist eine Menge moderner Kirchenmusik so bieder. Wenn wiederum Komponisten der Neuen Musik sich dem Genre widmen, wird es immer sehr schnell betroffen und krampfhaft heilig. Problem ist auch, dass es im Gegensatz zu früher eine eher in sich ruhende Kirchenmusikszene gibt, und sich nur wenige ‚weltliche’ Komponisten von Rang für das Genre interessieren. Das war früher sicherlich anders, für einen Mozart oder Haydn gab es nur eine formale aber keine stilistische Trennung zwischen weltlicher und geistlicher Musik. So sollte es eigentlich sein.“