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„Die bedeutendste Komponistin unserer Zeit“: SHMF-Konzert mit Werken von Sofia Gubaidulina

Am 1. August kommt es in Hamburg (Kammerspiele, 20.00 Uhr) zu einem Portraitkonzert für die bei Hamburg lebende russische Komponistin Sofia Gubaidulina.

Die Hamburger Morgenpost nennt Sofia Gubaidulina „die bedeutendste Komponistin unserer Zeit“ und schreibt unter dem Artikeltitel „Eine Meisterin der leisen Töne“ weiter:

„Die Welt da draußen ist ihre Sache nicht. Sofia Gubaidulina schafft sich lieber Distanz zur Außenwelt, um nach innen in die Stille zu gelangen. Selbst in den düstersten Zeiten ihrer eigenen Existenz hat die russische Komponistin stets nur die ihr Schaffen berührenden Ereignisse wahrgenommen, dabei in ihren Werken nie den Kern des Lebens aus den Augen verloren. (...) Nicht zuletzt diese Konsequenz des eigenen Weges abseits von Stilen und Schulen hat die eher zierliche Frau mit den dunkel leuchtenden Augen zu einer der unkonventionellsten und bemerkenswertesten Vertreterinnen Neuer Musik werden lassen - und zur bedeutendsten Komponistin unserer Zeit. (...) Die heute in dem Dorf Appen nahe Hamburg lebende Künstlerin östlichen und westlichen Geist miteinander verschmolzen. Viele ihrer Werke tragen religiöse Titel, ohne dass die Komponistin Glaubensinhalte vertont. Sie ist eine Grenzgängerin am Rande des Glaubens. Eine Grenzgängerin, die lehrt, wieder auf die leisen Töne zu hören und mit der Stille umzugehen.“

Das Programm im Einzelnen:

Sofia Gubaidulina:

Freue dich! Sonate für Violine und Violoncello

Ravvedimento für Violoncello und Gitarrenquartett

Fata Morgana. Die tanzende Sonne für acht Violoncelli

Am Rande des Abgrunds für sieben Violoncelli und zwei Aquaphone

Verwandlung für Posaune, Saxophonquartett, Violoncello, Kontrabass und Tamtam