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Alfred Schnittke zu Ehren – Widmungskonzert des NDR-Sinfonieorchester zum Saisonauftakt

Alfred Schnittke verbrachte seine letzten Lebensjahre in Hamburg. Zum Gedenken an seinen Todestag vor zehn Jahren widmet das NDR Sinfonieorchester das Auftaktkonzert der neuen Saison am 14. und 15. September 2008 dem bedeutenden russisch-deutschen Komponisten, der der Hansestadt so eng verbunden war. Mit dem Solisten und engen Freund Schnittkes, David Geringas, spielt das Orchester das in den Jahren 1985/86 entstandene erste Cellokonzert. Diesem Werk kommt in Schnittkes umfangreichem Werkverzeichnis insofern eine besondere Bedeutung zu, als es zur Zeit seines ersten Schlaganfalls entstanden ist und die schicksalhafte biografische Situation in vielfacher Weise widerspiegelt. Zunächst ist das Cellokonzert in einen düsteren Tonfall gehüllt, um am Ende „hoffnungsvoll die Rückkehr ins Leben zu bejahen“, wie es der Journalist Markus Stäbler einmal treffend ausdrückte. Im zweiten Teil des ersten Abonnementkonzerts vom NDR Sinfonieorchester dirigiert Chefdirigent Christoph von Dohnányi Schuberts C-Dur-Sinfonie.