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„Rundgang auf der Meta-Ebene“ – Pressestimmen zu HÖLDERLIN von Peter Ruzicka

Zur Uraufführung der neuen Oper HÖLDERLIN von Peter Ruzicka am 16. November in Berlin (Staatsoper Unter den Linden) gab es zahlreiche Pressekommentare. Hier einige Ausschnitte:

„Ruzicka ist ein gewandter Routinier, der Hochglanzklänge schreibt, quirliges Gewusel entfacht, hohe einsame Streicherlinie nach dem Guten, Wahren und Schönen schreien lässt, Mahler mehr als nur verehrt ...“

(Süddeutsche Zeitung, 18.11.2008)

„Zu Beginn wurden die zwölf Menschen noch von den zwölf Göttern wie Zangengeburten aus einem Wassertretbecken gezogen, am Ende stehen und liegen sie ratlos im utopischen Nirgendwo, dort, wo es begann. Zu sehen und zu hören ist dazu viel fein gearbeitetes Klangkräuseln, mit einem Motiv beginnend, das doch sehr an den Tristan-Akkord erinnert (...) Auch Anspielungen an den lebensmürben Stil des späten, jenseitigen Mahler sind wohl nicht zufällig. ‚Hölderlin’ ist, wie so vieles von Ruzicka, eine Rundgang auf der Meta-Ebene, bei dem er sich Pathos-Überdosen und Posen gönnt, ein Kunst-Werk, das groteske Untiefen im Text hat, wenn das banale Alltags-Kleinklein ins edle Epische hineinfaselt, aber auch starke poetische Szenen.“

(Hamburger Abendblatt, 18.11.2008)