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Presse zur Deutschen Erstaufführung von Sofia Gubaidulinas „Glorious Percussion“

Das Schlagzeugkonzert „Glorious Percussion“ von Sofia Gubaidulina wurde am 18. September in Göteborg uraufgeführt. Nur wenige Tage später, am 4. Oktober, stellten die Dresdner Philharmonie unter Leitung von John Axelrod und das nach dem Werk benannte Schlagzeugensemble „Glorious Percussion“ das Werk zum ersten Mal in Deutschland vor. Die Presse kommentierte die Dresdner Erstaufführung mit folgenden Worten:

„Der fast 77-jährigen Komponistin gelang es, eine theoretisch gut fundierte intelligente Komposition zu schreiben, die zugleich von unerhörter Klangsinnlichkeit erfüllt war. Formal ging es der Komponistin um die Übereinstimmung von Intervallen mit ihren Differenztönen (...)“

Sächsische Zeitung SZ.Kultur Peter Zacher 06.10.2008

„Herrlich, prächtig, wunderbar – mit diesen Worten wird das englische ‚glorious’ übersetzt. Das Adjektiv erscheint im Titel des neuen Werkes der russischen Komponistin Sofia Gubaidulina. (...) Doch das Wort zieht noch weitere Kreise: die Solisten des Werkes, fünf zu einer Gruppe neuformierte Percussionisten der Spitzenklasse, haben sich nach dem Konzert benannt. Und schließlich darf man das ‚glorious’ auch gleich begeistert wiederholen, wenn es um den Eindruck geht, das nicht weniger als ein opulent-sinnliches Fest für die Schlaginstrumente darstellt.

Nachdem man jüngst den Gesang und die musikalische Gewalt des von Anne-Sophie Mutter uraufgeführten und eingespielten Violinkonzertes ‚In Tempus Praesens’ von Sofia Gubaidulina bewundert hat, folgte mit dem im Frühjahr 2008 entstandenen Schlagzeugkonzert der nächste Geniestreich der Komponistin. (...) Man taucht in einen fast in Dreidimensionalität erlebbaren, durchschrittenen und durchtobten Tonraum ein.“

Dresdner Nachrichten, Alexander Keuk, 06.10.2008