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Uraufführung: Eggerts „Linkerhand“ in Hoyerswerda

Moritz Eggerts Oper „Linkerhand“ erzählt von Zuversicht und Enttäuschung im real existierenden Kommunismus ... und einer bemerkenswerten Frau.

Am 10. Mai 2009 wird in Hoyerswerda Eggerts neue Oper „Linkerhand“ in der Regie von Sebastian Ritschel uraufgeführt.

Das Theater Görlitz übernimmt die Produktion am 16. Mai 2009 in sein Haus. Dieser Titel ist nichts weiter als eine Verkürzung des Romantitels „Franziska Linkerhand“ von Brigitte Reimann, in dem die Autorin halbautobiographisch ihre Zeit als Architektin in „Neustadt“ (ein erfundener Name für das real existierende Hoyerswerda, in dem Reimann einen großen Teil ihres Lebens verbracht hat) beschreibt. Sie nenne sich in diesem Roman selber Franziska Linkerhand, erklärt Eggert, was einerseits als ein Symbol für ihre Andersartigkeit und ihr stetes Anecken bei Autoritäten verstanden werden könne, aber natürlich auch den Traum von einem menschlichen Kommunismus andeute, der Brigitte Reimann ihr Leben lang beschäftigt habe und an dem ihre Romanfigur scheitere.

Weitere Aufführungen:
24., 29. und 30. Mai 2009 in Görlitz