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Maximilian Mangold hat Ulrich Leyendeckers Trois Nocturnes für Gitarre eingespielt

Zur Gitarre hat der 1946 geborene Komponist Ulrich Leyendecker schon lange ein intensives Verhältnis. Im Jahr 2005 schrieb er ein interessantes Konzert für Gitarre und Orchester, das unter den Gitarristen hochgeachtet ist. Ebenso reizvoll und spieltechnisch enorm anspruchsvoll sind die Trois Nocturnes für Gitarre solo aus den Jahren 2013/14, die der mit Leyendeckers Werken gut vertraute Gitarrist Maximilian Mangold nun auf seiner neuen CD „Strahlen. Licht. – Neue Kompositionen für Gitarre solo“ beim Label Musicaphon eingespielt hat.

Die Stimmungsschwankungen in diesen abwechslungsreichen Stücken sind enorm. Spieltechnisch und klanglich halten die zwischen sieben und neun Minuten dauernden Nocturnes eines Vielzahl von Überraschungen bereit.

Leyendecker sagt zu seinen Trois Nocturnes:
„Das Nocturne ist eine aus der Romantik stammende Phantasieform. In meinen Trois Nocturnes wird die nächtliche Atmosphäre mit ihren unterschiedlichen Assoziationen an Jahreszeiten, an Wärme und Kälte, an Stille und Sturmwind verarbeitet. Sinnliche Themen, ruhig dahinfließende Tempi, hektische Ausbrüche, schemenhafte Truggebilde, Ruhepole und Zerfall verbinden sich zu einer im Zeitfluss lockeren Phantasieform. Wiederkehrende Teile erscheinen in neuen Zusammenhängen, in anderer Farbe, Länge oder veränderter Tendenz. Allen liegt das Prinzip der entwickelnden Variation zugrunde.“

Ulrich Leyendecker:
Trois Nocturnes für Gitarre solo
Maximilian Mangold (Gitarre)
Musicaphon M55726

 

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