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Uraufführung: DSO Berlin spielt Jelena Firssowas Doppelkonzert

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In der Philharmonie Berlin kommt es am 30. Juni 2017 zur Uraufführung des neuen Doppelkonzerts für Violine, Violoncello und Orchester der russischen Komponistin Jelena Firssowa. Der Geiger Vadim Gluzman und der Cellist Johannes Moser werden gemeinsam mit dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin das Werk unter der Leitung von Tugan Sokhiev präsentieren.

Tugan Sokhiev war von September 2012 bis Juni 2016 Chefdirigent und Künstlerischer Leiter des Deutschen Symphonie-Orchesters Berlin. Seit Januar 2014 ist er Musikdirektor des Bolschoi-Theaters und Chefdirigent des Bolschoi-Orchesters in Moskau sowie seit 2008 Chefdirigent und Künstlerischer Leiter des Orchestre National du Capitole de Toulouse.

Das Doppelkonzert ist ein Auftragswerk des Deutschen Symphonie-Orchesters Berlin und des Sinfonieorchesters Norrköping (Ko-Auftraggeber). Jelena Firssowa stellte es 2016 fertig.

Die Komponistin kommentiert ihr Doppelkonzert wie folgt:
„Schon seit längerem hatte ich den Wunsch, ein Doppelkonzert für Violine, Violoncello und großes Orchester zu schreiben, da ich das Doppelkonzert von Johannes Brahms sehr liebe und mich stets gefragt habe, warum sich Komponisten so selten dieser Besetzung annehmen. Mein Konzert hat zwei Sätze, dazu eine Einleitung, die nur für Streichorchester und Glocken geschrieben ist. Ich komponierte zunächst den letzten Satz, der seitdem der wichtigste Bestandteil meines Konzertes geblieben ist. Dieses Werk ist sehr persönlich und reflektiert meine Gedanken über das Geheimnis und die Bedeutung des Todes. In diesem Zusammenhang fällt mir ein Zitat aus ‚Doktor Schiwago‘ von Boris Pasternak ein: ‚Kunst ist ständig mit zwei Dingen beschäftigt: Stets denkt sie über den Tod nach und schafft damit stets Leben.‘“

30. Juni 2017
Berlin
Philharmonie, 20 Uhr (Konzerteinführung: 18:55 Uhr)
Uraufführung: Jelena Firssowa,
Doppelkonzert für Violine, Violoncello und Orchester
Vadim Gluzman (Violine)   
Johannes Moser (Violoncello)
Deutsches Symphonie-Orchester Berlin
Tugan Sokhiev (Leitung)

Fotorechte: Frank Eidel

 

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