Krzysztof Meyer: „Sechs Intermezzi“ [Sei intermezzi]

„Meine Musikausbildung begann mit Klavierunterricht, ähnlich wie bei den meisten Komponisten meiner Generation in Mitteleuropa. Das Interesse für das Klavier hatte einen recht offensichtlichen Ursprung: Auf diesem Instrument spielte ich seit meiner Kindheit und beherrschte es im Laufe der Zeit gut genug, um öffentlich als Pianist aufzutreten. Viele Jahre hindurch schrieb ich meine Klavierkompositionen also für mich selbst, während andere Pianisten sie erst im Laufe der Zeit in ihr Repertoire aufnahmen. So sind nicht nur Klaviersonaten entstanden, sondern auch Kammermusik mit Klavier (2 Cellosonaten, Klaviertrio, Klavierquartette, Klavierquintett u.a.).

Die ‚Sei intermezzi‘ habe ich im Jahre 2013 fertiggestellt. In diesem Zyklus wollte ich den Interpreten Gelegenheit geben, sich sowohl mit technischer Virtuosität als auch mit Klangschönheit im traditionellen Wortsinn zu präsentieren. Jener ‚schöne Ton‘ ist im Grunde bei allen Stücken unentbehrlich. Die Intermezzi bilden einen Zyklus, der den Geist klassischer Klaviermusik beschwört, ohne sich auf die mit ihm verbundenen Traditionszwänge einzulassen.“

(Krzysztof Meyer)

 

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