Rolf Zuckowski: „Rolfs neue Vogelhochzeit“

Das CD/DVD-Paket inkl. der Puppen-Stop-Motion-Verfilmung und des Musikhörspiels!

Als meine Frau im Sommer 1974 mit unserem zweiten Kind schwanger war, entstanden die Lieder meiner „Vogelhochzeit“, angeregt durch einen Bilderzyklus meines Jugendfreundes Peter Meetz. Es sollte drei Jahre dauern, bis wir die ersten Exemplare der LP zum Weihnachtsfest 1977 von meiner Schallplattenfirma überreicht bekamen. Seitdem hat unsere Vogelhochzeit in vielen Varianten und Sprachen singend und spielend das musische Leben von Millionen Kindern geprägt. Ebenso viele Erwachsene erinnern sich an diese unvergessliche Zeit ihres Lebens und erleben sie heute neu mit den eigenen Kindern oder Enkeln. Die Lieder sind wahre Klassiker des Kinderzimmers geworden. Als die ZDF-Hauptredaktion Kinder und Jugend mir im Sommer 2015 das Angebot machte, meine Vogelhochzeit neu als Trickfilm in Szene zu setzen und dafür auch musikalisch neu zu produzieren, gab es kein langes Zögern. Nach vier Jahrzehnten noch einmal die Ärmel aufzukrempeln, um dem Kernstück meines musikalischen Lebenswerkes ein zeitgemäßes Gesicht und Klangbild zu geben, war eine Chance, die ich nicht vergeben wollte. Sie hatte auch etwas von einem Abenteuer, wie ich bald merken sollte. Dass das ZDF mir mit der Ausstrahlung zu Ostern auch ein ganz besonderes Vorab-Geschenk zu meinem 70. Geburtstag (am 12. Mai) machen wird, ist eine schöne Blüte unserer langjährigen erfreulichen Zusammenarbeit, zu der auch die erste Verfilmung der Vogelhochzeit im Jahr 1990 gehört.

„Rolfs neue Vogelhochzeit“ - was ist „neu“?

Zunächst, damit sich niemand Sorgen macht: Die Lieder sind die vertrauten geblieben. Sie kommen aber in frischen, neuen Arrangements daher und werden mit viel Ausdruck und Abwechslung zum Klingen gebracht. Da es in der Neuinszenierung mehr Rollen gibt als bisher, ergibt sich eine Lebendigkeit voller Überraschungen und Spaß. Im Drehbuch des Films sind außer der Vogelmama, dem Vogelpapa und dem Vogelkind weitere muntere Vögel zu finden – eine fröhliche Gemeinschaft, die in der Krone eines Kastanienbaums singend, spielend und auf originellen, selbst gebauten Instrumenten musizierend unsere Geschichte erlebt: eine Finkenfamilie, zwei freche Meisenjungen, zwei kichernde Taubenmädchen und ein sehr musikalischer Wiedehopf. Dabei spielt das Vogelkind die zentrale Rolle, denn es taucht gleich zweimal auf: als flügge gewordener, großer Vogeljunge und als Vogelbaby, das putzmunter aus dem Ei schlüpft. Der große Vogeljunge bringt Spannung in die Geschichte, denn er ist etwas ängstlich und wagt noch nicht den Abflug vom Nest. Von seinen Eltern will er wissen, wie sie einst zueinander gefunden haben und wie er auf die Welt gekommen ist. In kleinen Zeitblenden erfährt er und erfahren wir, wie turbulent es zuging, als das Vogelmännchen sein Weibchen fand, wie es beim Nestbau zuging, wie das Küken aus dem Ei schlüpfte, wie es gefüttert und zum Einschlafen gebracht wurde. Schließlich nimmt sich der Junge ein Herz und die Geschichte kann, unter dem Jubel der Vogelgemeinschaft, ein glückliches Ende nehmen.

(Rolf Zuckowski)

 

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