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Wiederaufnahme des Ballettes „Die Möwe“ mit Musik von Dmitri Schostakowitsch beim Hamburg Ballett

Mit der Wiederaufnahme des Ballettes „Die Möwe“ nach Anton Tschechow setzt das Hamburg Ballett am 26. Februar 2017 den Saison-Schwerpunkt zu choreographischen Interpretationen von russischer Literatur fort. Zu dem 2002 uraufgeführten und 2009 zuletzt gezeigten Ballett sagt der Choreograph John Neumeier: „Vor allem sprach mich der Gedanke stark an, welche Rolle Kunst in einem Liebesverhältnis spielen kann … Auch ein anderes Thema offenbarte sich mir in der ‚Möwe‘: Die Auseinandersetzung mit der Vergangenheit. Mit welchen Konsequenzen reflektiert man die ungenutzten Chancen und verpassten Möglichkeiten in seinem Leben?“

Erneut hat Neumeier, wie bereits in seinem Ballett „Nijinsky“, auch Musik von Dmitri Schostakowitsch zur musikalischen Untermalung ausgewählt. Von Schostakowitsch erklingen im Ballett „Die Möwe“ Ausschnitte aus dem Konzert Nr. 2 für Klavier und Orchester op. 102, der Sinfonie Nr. 15 op. 141, der Operette „Moskau, Tscherjomuschki“ op. 105, der Ballettsuite Nr. 1 für Orchester (Bearb.: Lew Atowmjan), der Kammersinfonie op. 110a (Bearb.: Rudolf Barschai) sowie dem Klaviertrio Nr. 2 op. 67.

Im Februar und März 2017 steht „Die Möwe“ im Repertoire des Hamburg Ballett. In der aktuellen Neueinstudierung wird die Hauptrolle Nina Saretschnaja von der jungen Tänzerin Emilie Mazoń verkörpert, die ihr Rollendebüt gibt. An ihrer Seite ist der Solist Marc Jubete erstmals als Konstantin Trepljow zu erleben. Die Gastsolistin Alina Cojocaru, die ursprünglich für die Hauptrolle vorgesehen war, musste aus persönlichen Gründen kurzfristig absagen.

Ballett „Die Möwe“
Ballett von John Neumeier nach Anton Tschechow
Musik: Dmitri Schostakowitsch, Evelyn Glennie, Peter I. Tschaikowsky, Alexander Skrjabin
Choreografie, Bühnenbild und Kostüme: John Neumeier
Musikalische Leitung: Markus Lehtinen
Klavier: Mark Harjes
Philharmonisches Staatsorchester Hamburg
Wiederaufnahme am 26. Februar 2017 um 18.00 Uhr
Weitere Vorstellungen: 28. Februar, 2., 3., 9. und 10. März 2017, jeweils 19.30 Uhr sowie 12. März 2017, 18.00 Uhr

 

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