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Moritz Eggert: Neue Fassung von „Consolations“

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Der Münchner Pianist und Komponist Moritz Eggert hat sein 1993 geschriebenes Bratschen-Solostück „Consolations“ im vergangenen Jahr (2016) technisch neu für E-Bratsche ad lib. überarbeitet. „Der Einsatz von Effektgeräten soll die klanglichen Ebenen besser unterscheiden“, kommentiert Eggert.

Am 18. März 2017 wird der Bratscher Andreas Ticozzi (Viola / E-Bratsche), Gründer und Leiter vom österreichischen Ensemble Plus, nun die neue Fassung auf Schloss Nymphenburg in München zur Uraufführung bringen.

Moritz Eggert zu seiner Ur-Fassung von „Consolations“:
„Im Sommer 1993, während der Arbeit an dem sehr komplexen und durchstrukturierten Orchesterwerk ‚Vexations‘ (ungefähr: ‚Quälereien‘ oder ‚Kränkungen‘) tröstete ich mich in müden Stunden mit dem Gedanken an mein nächstes Stück, das ganz intim und einfach sein sollte (und am besten für ein Solo-Instrument). Es schien mir passend, diesem Stück den Titel ‚Consolations‘ (‚Tröstungen‘) zu geben (nicht das erste Stück dieses Namens, man denke an Liszt oder Lachenmann ...).
Als Grundgedanke diente mir ein Passacaglia-Motiv, das mir beim Wandern durch die neu-englischen Wälder im Kopf herumging. Dieser stets ähnliche Bass, mit einer zweiten, ‚riskanten‘, Flageolett-Stimme kontrapunktiert, erklingt am Anfang des Stückes, bleibt aber auch in den folgenden Passagen im Hintergrund bestehen. Jeder Aufbruch in diesem Stück bedeutet auch eine Rückkehr, jeder Aufregung folgt ein Moment des Innehaltens, Aufhorchens.
Der gleichmäßige Puls der Schritte. Das Pfeifen des Wandernden. Anzukommen - ein Trost?“

Moritz Eggert hat sein Werk „Consolations“ Gunther Pretzel gewidmet.

18. März 2017
München
Schloss Nymphenburg, Johannissaal, 19:30 Uhr
(Konzerteinführung: 18:15 Uhr)
Uraufführung: Moritz Eggert,
„Consolations“ für Bratsche (E-Bratsche ad lib.) solo
Andreas Ticozzi (Viola / E-Bratsche)

 

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