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„Der Heimkehrer“ von Jan Müller-Wieland erlebt Uraufführung

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Im Rahmen eines Hochschulkonzerts in der Reaktorhalle in München am 11. Januar 2017 kommt es u.a. zu Aufführungen von Kompositionen Moritz Eggerts und Jan Müller-Wielands (anlässlich ihrer 50. Geburtstage). Müller-Wielands „Der Heimkehrer“ - Zarter Marsch (Vaterbild) für Tenor und Klavier, Text von Jan Müller-Wieland nach Joseph Roth und Paul Boldt, wird hierbei zur Uraufführung gelangen. Der Tenor wird Frieder Lang sein, für den Müller-Wieland seine Lied-Komposition schrieb, begleitet und unterstützt von Moritz Eggert am Klavier.

Jan Müller-Wielands Gedanken zu seinem Werk „Der Heimkehrer“:
„Textfassung von mir nach Gedichten von Joseph Roth und Paul Boldt und einer Romanpassage von Joseph Roth. Thema: Der junge Kriegsheimkehrer. Er hat überlebt. Leider? Zum Glück? Die Mutter erkennt ihn. Im Grunde ist es die Geschichte meines Vaters, der Weihnachten 1949 unerwartet seine Eltern in Berlin wiederfand, obwohl er bereits für tot erklärt war. Seine Mutter hat ihm dann im Schock und in der Not eine Bohnensuppe gekocht. Bohnen hatte er aber fünf Jahre, wenn überhaupt, untertags in sowjetischer Gefangenschaft bekommen. Es gleicht eigentlich der Wolfgang-Borchert-Geschichte (Draußen vor der Tür).“

11. Januar 2017
München
Reaktorhalle, 19 Uhr
Uraufführung: Jan Müller-Wieland,
„Der Heimkehrer“. Zarter Marsch (Vaterbild) für Tenor und Klavier.
Text von Jan Müller-Wieland nach Joseph Roth und Paul Boldt
Frieder Lang (Tenor)
Moritz Eggert (Klavier)

 

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