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Streichquartette und Bassklarinettenquintett von Ulrich Leyendecker auf CD

Die Neue Musik solle die sinnliche Dimension zurückerobern, sagte der 1946 geborene Komponist Ulrich Leyendecker einmal in einem Interview mit der Zeitung „Die Rheinpfalz“. In seinem Schaffen, insbesondere aber in der Kammermusik, hat der 70-jährige viele Anregungen gegeben, wie das möglich sein könnte. Das Minguet Quartett, das sich auch für die Streichquartette von Peter Ruzicka vorbildlich eingesetzt hat, spielte nun in Aufnahmen vom Deutschlandfunk die Streichquartette Nr. 1 bis 3 und, zusammen mit dem Klarinettisten Volker Hemken, das aparte Quintett für Bassklarinette und Streichquartett von Ulrich Leyendecker beim Label „musicaphon“ ein. Hochdramatisch ist die Stimmung sowohl im dritten, einsätzig angelegten Streichquartett und im ersten Satz „Furioso ed appassionata“ des Streichquartetts Nr. 2. Eine aufregende Klangfarbenpalette eröffnet sich im Bassklarinettenquintett. Für Bassklarinette solo hatte Ulrich Leyendecker bereits 1989 zwei Etüden geschrieben. Das Quintett entstand im Jahr 2000. Zu seinem Werk sagt der Komponist: „(...) Ich verarbeite nicht weniger beziehungsreich als früher, nur ist der Arbeitsprozess eben hauptsächlich instinktiv. Und genau hier sehe ich meine Beziehung zur Tradition (...)“. Das Bassklarinettenquintett hat die Sätze I Largo cantabile, II Capriccio primo (veloce bruscamente) -  Capriccio secondo (leggiero) - Capriccio terzo (veloce bruscamente) und III Tranquillo.

Zur CD:
Ulrich Leyendecker: Streichquartette Nr. 1-3, Bassklarinettenquintett
Volker Hemken (Bassklarinette)
Minguet Quartett
musicaphon M 55724

 

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