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Neues Violoncello-Solowerk von Johannes X. Schachtner

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Im Rahmen der Eröffnung der Ausstellung „Die sieben Werke“ (Martin Schmidt) auf Gut Schönwag bei Wessobrunn kommt es am 25. September 2016 zur Uraufführung von Johannes X. Schachtners Werk „Zwei Ikonen“ für Violoncello durch den Cellisten Edward King. Das Werk besteht aus den Sätzen „Kara III” und „Nennolina“.

In diesem Konzert werden auch Schachtners Werke „Florilegium“ für Violine und das „Rosenkranzlied“ aus seinen „Miniaturen nach Georg Trakl“ erklingen. Die Geigerin wird Stefanie Rott ein.

Der Komponist zur Entstehung von „Zwei Ikonen“
„Das Violoncello nahm in meiner Vertonung der Passion nach Johannes — als einziges Instrument neben den vom Chor bedienten Klanghölzern — eine gewichtige Rolle ein. Vom Cellisten Julius Berger kam dann die Anregung, ein kurzes Werk für Cello Solo zu schreiben. So entstanden, von Anfang an als Parergon zu der Passions-Vertonung gedacht, zwei kurze Sätze, die vor allem die Klanglichkeit der Passion wieder aufnehmen, ohne eine Stelle direkt darin zu verarbeiten. Die unerbittlichen Schläge des ersten Satzes nehmen auch einen musikalischen Gedanken aus meinem ‚Kara II‘ für Schlagwerk und Streicher auf. Bei der Komposition des zweiten Satzes, der das Cello in den höchsten Lagen schreien, singen, beten lässt, kamen mir die ‚Briefe an den lieben Gott‘ der kleinen Nennolina Meo (1930-1937) in den Sinn, die sie gezeichnet von einer schweren Erkrankung und im Angesicht ihres Todes schrieb und die von einer besonderen, unverfälschten kindlichen Frömmigkeit zeugen. Ihrer Erinnerung ist diese zweite Ikone gewidmet.“

25. September 2016
Wessobrunn
Studienhaus Gut Schönwag, 16 Uhr
Uraufführung: Johannes X. Schachtner,
„Zwei Ikonen“ für Violoncello - Parergon zur „Historien-Kantate Nr. 2“
Edward King (Violoncello)

Fotorechte: Margret Hoppe 

 

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