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Schostakowitsch-Tage in Gohrisch vom 24.-26. Juni 2016

Die Schostakowitsch-Tage in Gohrisch stellen in diesem Jahr vom 24. bis zum 26. Juni 2016 mit der Gegenüberstellung von Dmitri Schostakowitsch und Hanns Eisler zum ersten Mal auch einen bedeutenden DDR-Komponisten in den Fokus. Innerhalb kürzester Zeit haben sich die alljährlich an drei Sommertagen im Kurort Gohrisch veranstalteten Schostakowitsch-Tage zu einem Festival entwickelt, das internationale Aufmerksamkeit erfährt. Der Ort in der Sächsische Schweiz steht insofern mit Schostakowitsch in einer engen Beziehung, als hier während eines Aufenthalts des Komponisten das berühmte 8. Streichquartett im Gedenken an die Opfer des Faschismus und des Krieges entstanden ist.

Im Eröffnungskonzert der Schostakowitsch-Tage Gohrisch am 24. Juni 2016 um 19:30 Uhr in der Konzertscheune spielt das Quatour Danel das Streichquartett Nr. 15 es-Moll op. 144, das letzte Werk dieser Gattung des Komponisten. Am 25. Juni 2016 kommt es um 11 Uhr zu einem Vortrag von Friederike Wißmann mit anschließender Podiumsdikussion zum Thema „Komponieren im Schatten des Eisernen Vorhangs“, gefolgt von einem Freiluft-Chorkonzert an verschiedenen Plätzen in Gohrisch und Umgebung. In dem um 19:30 Uhr beginnenden Konzert spielen Anna Vinnitskaya, Matthias Wollong und Isang Enders Schostakowitschs Klaviertrio Nr. 2 e-Moll op. 67. Der Pianist Peter Rösel und der Bratschist Sebastian Herber sind die Solisten im Nachtkonzert um 22:30 Uhr, wo Schostakowitschs Sonate für Viola und Klavier op. 147 erklingen wird. Das Vocal Concert Dresden singt u.a. Zehn russische Volkslieder von Dmitri Schostakowitsch. Das Streichquartett Nr. 3 F-Dur op. 73 von Schostakowitsch steht neben Kammermusik von Beethoven und Eisler am 26. Juni 2016 (11 Uhr) in der Konzertscheune auf dem Programm. Es wird vom Dresdener Streichquartett interpretiert. Der Dresdner Autor Uwe Tellkamp („Der Turm“) wird im Rahmen dieser Matinee stellvertretend für den erkrankten Dirigenten Michail Jurowski seine bislang unveröffentlichte Erzählung „Freundeskreis Musik“ in Gohrisch vorstellen. Im Abschlusskonzert um 15.00 Uhr in der Konzertscheune präsentieren der Violoncellist Norbert Anger und der Pianist Michael Schöch sowie Mitglieder der Semper Winds Dresden u.a. Schostakowitschs Moderato für Violoncello und Klavier und die Vier Walzer für Flöte, Klarinette und Klavier in einem Arrangement von Lew Atowmjan.

Zu sämtlichen Konzerten bieten die Schostakowitsch-Tage Gohrisch eine Stunde vor Beginn Konzerteinführungen mit Musikbeispielen im Saal der Gemeindeverwaltung Gohrisch an. Am 23. Juni, also am Vorabend der diesjährigen Schostakowitsch Tage, ist die Staatskapelle Dresden am Dresdener Königsufer zu erleben. Mit einem Open-Air-Konzert unter dem Motto „Symphonie der Menschlichkeit“ möchten die Musiker der Staatskapelle ein Zeichen für Frieden und Versöhnung setzen. Auf dem Programm steht die „Leningrader Symphonie“ von Dmitri Schostakowitsch. Die musikalische Leitung liegt in den Händen von Franz Welser-Möst, dem Chefdirigenten des The Clevenland Orchestra und ehemaligen GMD der Wiener Staatsoper.

 

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