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Fuge für Violine solo und Sonate für Violine und Kammerorchester von Alfred Schnittke auf CD

Die junge, 1992 im japanischen Tsukuba geborene Geigerin Maia Cabeza hat bei Oehms classics ein Album mit Werken zweier ihrer Lieblingskomponisten vorgelegt: Wolfgang Amadeus Mozart und Alfred Schnittke. 2013 erlebte Cabeza mit dem ersten Platz, dem sogenannten Mozartpreis, beim Internationalen Violinwettbewerb Leopold Mozart in Augsburg ihren Durchbruch. Die Geigerin mit argentinischen Wurzeln spielt eine Violine von Carlo Giuseppe Testore aus dem Jahr 1700, die ihr die Deutsche Stiftung Musikleben geliehen hat.

Neben der Violinsonate KV 306, dem Adagio KV 261 und dem Rondo KV 373 hat Cabeza hier auch das Frühwerk Fuge für Violine solo aus dem Jahr 1953 von Alfred Schnittke eingespielt. Es handelt sich dabei um ein Werk aus Schnittkes Studienzeit, das in unserem Hause erst vor kurzem als Druckausgabe erschienen ist (SIK 8798). Neben dem mehr als gelungenen Versuch, die Fugenform für sich zu erobern, wagt Schnittke in diesem Werk viele Experimente, um die Möglichkeiten der Violine auszuloten. Ein reifes und ungemein spannendes Werk ist die Fassung der Sonate Nr. 1 für Violine und Klavier von 1963 für Violine, Cembalo und Streichorchester aus dem Jahr 1968, in der Schnittke die Technik der von ihm später so perfektionierten Polystilistik erprobte.

Alfred Schnittke:
Fuge für Violine solo und Sonate für Violine und Kammerorchester / W.A. Mozart: Violinsonate KV 306, Adagio KV 261, Rondo KV 373
Maia Cabeza (Violine), José Galliardo (Klavier), Liga Skride (Cembalo), Concertino Ensemble; Ltg.: Dirk Kaftan

 

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