Komponistensuche

Suche nach Nachnamen

Detailsuche

Repertoiresuche

Katalogsuche

Musik von Gubaidulina, Ustwolskaja und Schnittke in Hamburg

Am 21. März 2016 stellte das neue Leitungsteam der Hamburgischen Staatsoper, Georges Delnon und Kent Nagano, das Saisonprogramm 2016/17 des Philharmonischen Staatsorchesters Hamburg vor. Es ist deshalb eine besondere Saison, weil im Januar 2017 die Elbphilharmonie in Hamburg eröffnet wird und viele Konzerte des Philharmoniker sowohl in der traditionellen Laeiszhalle als auch in der neu gebauten Elbphilharmonie stattfinden werden.

Gemäß seiner Maxime, bei seinen Programmen auch Hamburger Komponisten in den Fokus zu nehmen, hat Kent Nagano im 2. Kammerkonzert seines Orchesters am 4. Dezember 2016 im Kleinen Saal der Laeiszhalle auch das Streichtrio des 2008 in Hamburg verstorbenen russischen Komponisten Alfred Schnittke aufs Programm setzen lassen.

Auch Sofia Gubaidulina lebt in Appen im Umland Hamburgs. Von ihr steht das berühmte zweite Violinkonzert „In tempus praesens“ mit dem Solisten Gidon Kremer im 3. Philharmonischen Konzert am 20./21. November 2016 in der Laeiszhalle auf dem Programm. Das Konzert wird vom GMD Kent Nagano selbst geleitet.

Für das Silvesterkonzert 2016 in der Laeiszhalle hat Kent Nagano die Sinfonie Nr. 4 „Das Gebet“ von Galina Ustwolskaja programmiert. Die 4. Sinfonie der 2006 in St. Petersburg verstorbenen russischen Avantgardistin Galina Ustwolskaja gehört zum Zyklus ihrer fünf, instrumental sehr karg besetzten Werken, von denen vier Stücke religiöse Untertitel tragen. Die Aufführung des Werkes im philharmonischen Silvesterkonzert ist auch eine Hommage an Ustwolskajas zehntes Todesjahr.

 

» Zeige alle News